Motorroller Treffen am Wiesensee Westerwald Teil 3

Motorroller Treffen am Wiesensee Westerwald Teil 3



Nach einer frischen Nacht im Zelt war ich schon sehr früh wach geworden und ich bemerkte sofort das schöne Wetter, was sich in den nächsten Tagen fortsetzen sollte.
Ich genoss die aufgehende Sonne und saugte sie förmlich in mich auf.

Die Ausfahrt am Samstag habe ich nicht mitgefahren, da ich auf Clubkameraden gewartet, damit sie einen Ansprechpartner, haben. Außerdem war es so schönes Wetter und ich wollte einfach mal in Ruhe den Tag genießen.

Dieser schöne Tag endete mit Lagerfeuer und Grill, mit vielen Gesprächen, mit Menschen die auch einmal, bevor sie Roller gefahren sind, ein Motorrad gefahren haben.



Meine darauf folgende Nacht war wieder kühl und der nächste Tag entschädigte mich mit einem wundervollen Sonnenschein. Ich kochte mir auf meinem schwedischen Armeekocher einen Kaffee und war gespannt was der Tag noch so bringt.




Der Ort des Treffens war gut ausgerichtet und die Zeltwiese mit dem Erreichen der Örtlichkeiten kurz und gut zu erreichen. In der angrenzenden Bar bekam man alles an Essen und Getränken.

Wer ein ruhiges und angenehmes Treffen sucht, fernab von übertriebener Animation und Musikbeschallung, der ist dort gut aufgehoben.

Der Campingplatz, der mit der Zeltwiese getrennt lag, macht den Eindruck als wenn er schon bessere Zeiten gesehen hätte. Eine Frage wie viel Sterne der Campingplatz hat, ersparte ich mir,mit einem Schmunzeln.
Die Rechnung die am Ende aufgemacht wurde, hatte schon das Niveau einer Jugendherberge, ohne aber deren Leistung in irgendeiner Weise wieder zu spiegeln.

Der Wirt der Bar holte aber alles wieder heraus. Das Frühstück war reichhaltig und sehr gut. Auf dem Tisch fehlte es an nichts, was ein gutes Frühstück ausmacht.
Generell hat sich der Wirt des kleinen Lokals, sehr viel Mühe gegeben und ich fragte mich, warum er nicht den Campingplatz gepachtet hat.

Wir bauten unsere Zelte ab und konnten den Betreiber nur mit einer kleinen Finte dazu bewegen uns eine Rechnung zu erstellen. Denn er hatte ja von dem Ausrichter eine Bereitstellungssumme kassiert, die er dann natürlich nachdem wir bezahlt hatten, zurückerstatten musste.

Mit gepacktem Roller versammelten wir uns an einem nahegelegenen Parkplatz und begannen eine kleine angebotene Ausfahrt. Die Ausfahrt führte durch den Westerwald
und zu einem alten Förderturm, der dort als Aussichtsturm aufgestellt war.
Er bot einen wundervollen Ausblick rund um die Region des Westerwaldes.

Die Fahrt wurde dann zu einem privaten Museum fortgesetzt und was ich dort sah war wirklich den kleinen Ausflug wert. Meine Jugend hat mich eingeholt wo es noch wichtig war ein Moped zu fahren, denn Handys kannten wir Gott sei Dank noch nicht.






Wir sahen dort sehr viele BMW Modelle, Kreidler und eine wassergekühlte Zündapp mit 175 ccm. Ich dachte mir sofort, dass sich ein weiterer Besuch dort lohnen würde. Ich fuhr dann mit meinem Clubkameraden Daniel und seine Tochter wieder nach Hause.

Das Resümee aus diesem Treffen:

Die Roller Gemeinschaft Westerwald hat ein Treffen geboten, was mit viel Herzlichkeit auf die Beine gestellt wurde. Die Freundlichkeit mit der man begrüßt wurde, sucht seines gleichen.
Für das erste organisierte Treffen ein absoluter Daumen hoch, denn es war ja schließlich das erste Treffen der RGWW. Man hatte eher den Eindruck sie machten das schon viele Jahre.

Ich kann nur die Botschaft senden, macht weiter so und ich komme wieder. Denn ich bin ja der Wolfi der zu euch gerne fährt.

Info für das Jahr 2018:


Neuer Campingplatz für das Treffen ist auch schon gefunden, leider kann ich dort dieses Jahr nicht erscheinen, aber alle die sich aufraffen können sollten dorthin fahren.







Die Zeit der Motorrad Wintertreffen kommt wieder

Die Zeit der Motorrad Wintertreffen kommt wieder...

Die Zeit der Wintertreffen mit dem Zweirad stehen wieder an und ich werde mit Sicherheit das alte Elefantentreffen am Nürburgring wieder anfahren.




Wie jedes Jahr macht man sich Gedanken, was nehme ich eigentlich mit und was war im vergangen Jahr zu viel dabei.

Da das alte Elefantentreffen auf einem Campingplatz am Nürburgring stattfindet, muss man sich keine Gedanken über die Verpflegung machen. Die angrenzende Gastronomie hält eine gute Palette von Speisen und Getränken die zur winterlichen Jahreszeit passen, bereit.

Ich habe mir es aber zur Gewohnheit gemacht, nicht jeden Tag dort zu essen. Ich habe ein kleines Kontingent an mitgebrachten Zutaten dabei.



Da sich bei mir das schwedische Armeekochset im letzten Jahr beim Motorrad Winter-treffen bewährt hat und ich gerne auf dieses zurückgreife. Wenn das Thermometer Richtung Minus zeigt und der Spiritus, im Kocher, nicht so richtig will, muss man das ganze etwas vorwärmen. Dazu habe ich mir Reinigungspads aus der Drogerie etwas aufgepeppt.

Ich mache mir in einer Dose aus Resten von Kerzenwachs, durch Erhitzen eine Wachsflüssigkeit. Die Pads werden dann ganz einfach in das flüssige Wachs getaucht und zum Trocknen auf ein Papiertuch gelegt. Diese Pads nehme ich in einer kleinen Dose mit. Als Dose zum Erhitzen vom Wachs, hat sich eine einfache Blechdose in der einmal Erdnüsse waren bewährt.

Die Pads lassen sich dann gut entzünden und man kann den Trangiabrenner gut damit vorwärmen und wenn er einmal brennt, brennt er.
Ich habe auch immer eine kleine Flasche mit Brennspiritus dabei und in diese gefüllte Flasche, gebe ich einen kleinen Teelöffel mit Wasser hinzu. Das Wasser verhindert das der Spiritus im Brenner rußt.



Mit diesen kleinen Tricks brennt auch der Spirituskocher bei Minustemperaturen.

Mein Spirituskocher erfüllte bei um die 7 Grad Minus absolut seinen Zweck. Leider habe ich es noch nicht bei tieferen Minusgraden testen können.