Welche Wärme für den Kopf - Sturmhaube und Co.

Welche Wärme für den Kopf?

Da ich meine eigenen Erfahrungen in Sachen Kopfbedeckung, gerade erst auf dem "Alten Elefantentreffen gemacht habe, muss ich auch hier mal dazu etwas schreiben.
Obwohl sich der Winter dem Ende neigt. 





Bisher bin ich immer mit einem Jet-Helm mit Kunststoffvisier gefahren, nun habe ich mir jetzt einmal einen Klapphelm zugelegt. Meine Überlegungen waren eher geprägt von der Tatsache, welcher Helm wärmt mich am besten.

Ich mag den Jet-Helm weil ich mich nicht so eingeengt fühle, wie bei einem Klapphelm. Damit es bei meinen Anfahrten zu den Wintertreffen auch schön warm um meine Birne ist, habe ich mir jetzt ein paar Dinge zugelegt wie ich den Kopf unter dem Helm verpacke ohne rot anzulaufen. Dazu habe ich folgende Artikel zum Wärmen meines Kopfes, unter dem Helm, angeschafft. Dreieckstuch Bw, Sturmhaube aus Seide, Sturmhaube mit verlängertem Hals. Schlauchhalstücher.


Fangen wir mit dem Dreieckstuch der deutschen Bundeswehr an. Eigentlich gar nicht so schlecht, nur wenn man das Tuch als Pirat bindet drückt einem meistens der Knoten am Hinterkopf. Gerade bei Klapphelmen, die relativ eng sitzen ein Problem.

Dann ist die Sturmhaube aus Seide bei den lieben Bikern sehr beliebt. Für den Winter rate ich doch ein wenig ab von diesem Teil. Im Sommer mag es ja sehr atmungsaktiv sein, aber im Winter bleibt dieses Accessoires in der Schublade.

Die Sturmhaube mit verlängertem Hals, hat eine durchaus berichtigte Baumform, für das Motorrad, oder Roller fahren im Winter. Es deckt den Kopf gut ab und der verlängerte Hals trägt sich wunderbar unter der Fahrerjacke. Er legt sich, ohne zu drücken um den Hals und das Verlängerungsteil über den oberen Brustkorb. Dadurch zieht kein Wind unter die Jacke und man ist gut geschützt vor dem rauen Winterklima.

Jetzt kommt die für mich die kostengünstigste Alternative. 



Zwei Schlauchschals das Stück für ca. 1,99 Euro. Dabei ziehe ich den ersten Schal über den Kopf und ziehe ihn weit unter die Jacke. Wobei der Mund gut von diesem Schal abgedeckt wird. Dann ist der Schal über Mund und Nase gezogen. Dann kommt der nächste zum Einsatz. Den ziehe ich mir wie ein Piratentuch über den Kopf und stecke das Tuchteil welches hinter meinem Kopf entstanden ist unter den Schlauchschal. Meine Augen sind dann durch einen breiten Schlitz offen. Dann noch den Helm drauf und es ist mollig warm.
Ich bin damit immer gut gefahren und der Schlauchschal begleitet mich oft als Kopfbedeckung, über das ganze Wochenende.

Euer Wolfiderimmerfährt          


Kleine Motorrollertour am Wochenende zur Burg Münzenberg


Beginn der Kleinen Tour war am Sonntagvormittag und führte zur Stauferburg nach Münzenberg. Von Gießen aus, gelangt man am schnellsten in die Wetterau und zur Burg Münzenberg, über die A45. Da wir aber etwas das Roller fahren genießen wollten, sind wir über Lich und Kloster Arnsburg zur Stauferburg, Burg Münzenberg, gefahren. Auf der Bundesstraße B 457 gelangt man schnell nach Fernwald über Steinbach nach Lich. Lich ist bekannt durch seine Brauerei und der sehenswerten Altstadt. Das Schloss der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich findet man mitten in der Altstadt von Lich mit einem wunderschönen Schloßpark.

Auf dem Weg von Lich nach Kloster Arnsberg kommt man auf einen naturgelegenen Parkplatz, welcher an dem Peterssee gelegen ist. Der Peterssee speist sich über den Petersgraben mit Wasser und liegt an einem anschließenden Waldstück, welches zum Spazierengehen auffordert. Dort haben wir eine kurze Pause eingelegt, um etwas zu verschnaufen.



Weiter führte uns der Weg am Wildpark und Landgasthof Kloster Arnsburg vorbei, ohne dort allerdings einzukehren.  An Eberstadt vorbei, gelangten wir dann zur Burg Münzenberg, die wir schon von weitem erkennen konnten.



Durch Münzenberg wurden wir gut zur Burg geleitet, die Hinweisschilder sind gut zu lesen. Auch die Anfahrt durch die Altstadt war sehr von der Beschaulichkeit einer hessischen Kleinstadt geprägt. Unterhalb der Burg kann man sehr gut parken und der Fußweg ist auch für Behinderte Mensch gut zu meistern. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Burg auf einem Berg liegt. 



Leider wollte man, um auf das Burggelände zu kommen, einen Eintritt von 3,50 Euro pro Erwachsenen kassieren. Dieses Euro belastete Vergnügen, haben wir nicht wahrgenommen und unsere Bilder von außen aufgenommen. Ich bin der Meinung, dass man ein solches deutsche Kulturgut frei zugänglich machen sollte. Für behinderte Menschen hat man auch kein Herz, denn an eine Ermäßigung für schwer Behinderte Menschen, hat man einfach nicht gedacht.

Nachdem wir noch einen kleinen Spaziergang rund um die Stauferburg absolviert hatten, sind wir wieder über Butzbach, diesmal über die B3/A485 nach Gießen zurückgefahren.

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